1.Das Abenteuer beginnt!

Der Landy ist fertig gepackt. Das Abenteuer kann beginnen.Zuerst ging es am 19.August in den Hamburger Hafen zur Firma EuroCon. Dort wurde der Landy seefest im Container verzurrt und anschließend nach den Zollformalitäten an den Burkhard Kai verbracht.
Die eigentliche Reise begann dann am 24.August um 21.42 Uhr, irgendwo auf der Cap San Antonio von der Reederei Hamburg-Süd. In den nächsten 22 Tagen wird Seeluft geschnuppert.

2.Entdecke die Möglichkeiten

 

Ankunft in Argentinien

 

Die Cap San Antonio mit unserem Landy ist erst 2 Tage später in Buenos Aires eingetroffen. Dann ging das große Warten los. Wir haben bereits unsere Versicherungspolice bei Speiser seguros abgeholt und mit unserem Agenten ein erstes Gespräch geführt. Dann kommt das Wochenende; nichts geht!!
Am Montag sind wir wieder in den Hafen um die Zollpapiere zu erstellen.Ungefähr 30 Stempel waren nötig.
Das war es dann für den Montag. Am Mittwoch wieder in den Hafen- Der Container soll geöffnet werden.Insgesamt 5 Stunden warten.Die Kontrolle des Containers war dann in ca.10 Minuten erledigt. Jetzt kann der Container mit dem Landy den Hafen verlassen. Die Fahrt geht nach La Boca, aber der Container kann nicht mehr entladen werden. Dann der grosse Tag ; Donnerstag kann ich den Landy in La Boca ausladen.Endlich geschafft!! Tanken und auf nach Acassuso.

 

Da wir uns noch einige Tage in Buenos Aires aufhalten, bevor wir dann in Richtung der Wasserfälle ( Iguazu ) fahren, haben wir noch einige Impressionen von unseren Tagestouren in der Umgebung eingefangen.

 

Fahrt an die Atlantikküste

Von Buenos Aires aus haben wir uns auf den Weg an die Küste gemacht. Die ersten Stunden waren ein Vorgeschmack auf das was uns auf unserer Reise noch öfter begleiten wird.

Riesige Entfernungen, unendliche Weiden, tausende Rinder rechts und links der Straße.
Das Wetter hat leider nicht mitgespielt. Es war noch sehr kühl und regnerisch. Die meisten Campingplätze waren noch geschlossen, sodass wir mit dem Vorlieb nehmen mussten, was bereits geöffnet war.
Dennoch ein paar Bilder von diesem kurzen Trip.
Dann sind wir wieder auf den Campo von Vicky gefahren und haben in unserem Auto umgepackt.

Fahrt nach Mendoza

Am folgenden Samstag sind wir dann mit Georg zusammen nach Mendoza gefahren, um seinen Landrover Defender dorthin zurück zubringen. Marion ist mit Georg im neuen Amarok gefahren und ich hatte das Vergnügen, den Landy zu steuern.
( Nur 1100 km und rund 12 Stunden Fahrzeit und eingeschlafene Beine).

Nach einer Nacht im Dreibettzimmer im Hotel Ibis (Buchung hatte nicht geklappt), sind wir am folgenden Morgen etwas gerädert aufgestanden. Der Tag war dann aber eine Entschädigung dafür. Nach einer Stadtrundfahrt durch Mendoza sind wir über Uspallata nach Barreal auf 1.700 m Höhe gefahren. Eine 45 km lange Erdstrasse hat uns einen ersten Eindruck von Staubwolken und Gerüttel im Landy gegeben.
Bei Bernie und Perla im El Aleman waren wir 2 Nächte zu Gast. Wir haben dort sehr gut gegessen und getrunken.
Die Landschaft und das Klima ( nur max. 15% Luftfeuchtigkeit ) haben uns sehr beeindruckt. Schneebedeckte Andengipfel mit viel Neuschnee . Der Aconcagua 6692 m war leider in den Wolken versteckt.
Von Barreal ging es dann mit Georg auf die Finca Asoquion bei San Juan.
Weinanbau auf eine Fläche die wir uns nicht vorstellen konnten. Rund 540 ha mit feinsten Trauben der Sorten Syrah, Merlot, Malbec, Cabernet Sauvignon usw.
Beeindruckend!!
Am Freitag ging es dann wieder über Mendoza zurück nach Buenos Aires.

Fahrt zu den Wasserfällen von Iguazú

Nachdem wir am Sonntag Morgen gegen 3 Uhr aus Mendoza wieder in Buenos Aires eingetroffen sind, haben wir einige Stunden ausgeschlafen. Das war auch nötig.

Am frühen Nachmittag gab es ein sehr gutes Asado. Abends sind wir dann mit Vicky zu einer Jazzveranstaltung in einem wunderschönen Garten in San Isidro gegangen. Ein schöner Ausklang.

Am Montag geht es wieder auf den Campo. Unser Landy wird gepackt. Noch eine Nacht auf dem Campo.

Die Fahrt zu den Wasserfällen beginnt;

 

In den nächsten Tagen ist er unser Wegbegleiter, der „Rio Parana“. Immer wieder auf der Fahrt ist er allgegenwertig.
Die Fahrt führt uns auf der Ruta 12 über Zarate, Diamante und der Stadt Parana zu unserem ersten Höhepunkt, dem Ort Santa Elena. Kaum hatten wir unseren Übernachtungsplatz eingerichtet, kamen zwei Reporter vom örtlichen TV Sender TV3, um uns zu interviewen. Am selben Abend wurde der Beitrag im Lokalfernsehen übertragen und nur eine Stunde später stand Herr Strauss mit seiner Ehefrau vor unserem Landy, und begrüßte uns auf Deutsch. Er erzählte uns die Geschichte seines Vaters, der 1939 nach Argentinien emigrierte ( den alten Deutschen Reisepass, ausgestellt in Kaiserslautern brachte er gleich mit). Es war eine sehr nette Unterhaltung. Am nächsten Morgen kam ein Fotograf namens Horacio Benitez, der einige Bilder machte, die er uns dann am Folgemorgen mittels USB Stick übergab.

Nachdem Herr Strauss doch nicht noch einmal vorbei schaute, haben wir uns auf den Weg zur „ Laguna Blanca“ gemacht. Nach einigem Suchen und Nachfragen, bekamen wir die Antwort: „ Follow the white Falcon!!“ Er zeigte uns das Tor zur Laguna Blanca.
Die Fahrt führte uns ca. 15 km über die Estanzia ( siehe youtube: Laguna blanca) und es war so schön und beeindruckend wie in dem Video. Der Initiator von Laguna Blanca Doug Tompkins hat hier etwas wunderbares geschaffen, was er an anderen Orten auch umsetzt.
Unser Weg ging weiter über Goya, Corrientes nach Ituzaingo, wo wir leider 2 Tage im Regen verbrachten.

In unserem Argentinischen Reiseführer entdeckten wir jedoch einen Beitrag über das Gebiet „Esteros del Ibera“. Da mussten wir hin. Also zurück in die Nähe von Loreto auf die Ranch von Marcos. „ San Juan Poriahú „
Dort haben wir wieder ein großes Tor geöffnet und sind über Pferdekoppeln, Rinderwiesen, Vogelkolonien vorbei zum Anwesen von Marcos gelangt. Wir wurden, wie allgemein üblich, freundlich empfangen. Wir mieteten dort ein Zimmer für eine Nacht und bekamen ein vielfältiges Programm geboten:
Mittagessen und Abendessen mit dem Hausherrn zusammen, der uns am Nachmittag mit dem Geländewagen über die Wiesen und dem Boot auf den Lagunen gefahren hat, um Wasserschweine, Kaimane, Sumpfhirsche und unzählige Wasservögel zu beobachten. Ein unglaublicher Tag!!
Am nächsten Vormittag sind wir dann mit Marcos zu einer Lagune gefahren, um Pirañas zu fangen, mit denen wir die Kaimane fütterten. Ein großes Schauspiel. Zum Abschluss noch ein Halt an einer Vogelkolonie. Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit Marcos sind wir dann Richtung San Ignacio gefahren.
Den Tag werden wir so schnell nicht vergessen!

San Ignacio

An den nächsten zwei Tagen haben wir unser Kulturprogramm begonnen.
Als erstes besuchten wir das Haus in dem der in Uruquay geborene Schriftsteller Horacio Quiroga ab 1906 wirkte. Er war einer der ersten, der auf die alten Jesuitenruinen aufmerksam machte. Aber sein Interesse konzentrierte sich auf die fantastischen Figuren des Urwaldes, von der Anaconda bis zur Riesenschildkröte, prägten seine Literatur.

Der nächste Abstecher führte uns zu den Ruinen von San Ingacio mini, der alten Jesuitensiedlung.
Die Siedlung wurde von 1609 an aufgebaut jedoch bereits im Jahre 1767 wurden die Jesuiten vertrieben.
In der Blütezeit wurde ein mit rund 300000 Guarani Indianern umfassender Jesuitenstaat aufgebaut. Nach dem Verfall 1767 verloren sich die Indianer in der Außenwelt. Geblieben aber ist die Sitte Mate zu trinken und anzubauen.

Zum Abschluss dieser zwei Tage haben wir dann in Colonia Caraguatay das Haus besichtigt, in dem Ernesto >Che< Guevara seine frühe Kindheit verbrachte. Ein interessanter Ausflug in die Politik des letzten Jahrhunderts.

 

Wir sind an unserem Etapenziel angekommen. –Iguazú –
Nachdem wir einen Platz für unseren Landy gefunden und gerade aufgebaut hatten, fing es wieder einmal an zu regnen. Aber das bei Temperaturen um die 30 Grad.
Am nächsten Morgen war wieder alles vorbei und wir konnten unseren Besuch der Wasserfälle durchführen.
Fahrt zu den Cataratas del Iguazú ( sie erhielten ihren von den Guarani-Indianern verliehenen Namen zurück, der > Große Wasser< bedeutet) leiten ihren Plural aus den 275 Wasserfällen ab, die sich, wie ein Vorhang gleich über die Sturzkanten ergießen. Und das alles über eine Strecke von fast 3 km.
Die Wasserfälle sind eingebettet in eine unfassbar schöne Flora und Fauna.
Der Besuch der Cataratas wird uns immer in Erinnerung bleiben.

 

Nach einem Abstecher in einem Indianer-Museumsdorf “La Aripuca” mit Riesenbäumen fuhren wir über eine fast 100 km lange Sandpiste durch den Regenwald Richtung
Brasilien.
Die Grenzformalitäten waren in wenigen Minuten erledigt , wir bekamen einen Ausreisestempel von den Argentiniern und die Brasilianer winkten uns durch.
Wir sind durch eine abwechslungsreiche Landschaft der Provinz Santa Catarina gefahren: einerseits Gemüseanbau und Reisfelder, dann wieder gigantische Weizen- und Sojafelder, dann wieder unendliche Wiesen mit Rindern drauf, andererseits eine recht bergige Landschaft mit unglaublich viel verschiedenen Laubbäumen, Palmen und Kiefern. Man konnte denken, man sei in den Alpen. Auf dem Weg gab es sehr viele Nähereien, die Jeans für Markenfirmen herstellen.
Nach einer Übernachtung bei Carlos am Capecho, einem wunderschön gelegenen Campground ging es nach einem opulenten Frühstück weiter gen Blumenau.
Leider regnete es und war dunkel, als wir in Blumenau ankamen. Genervt fuhren wir wieder ein Stück zurück nach Pomerode ( ein deutschsprachiger Ort, in dem sich viele Deutsche niedergelassen haben). Dort schliefen wir im Hotel Bergblick.
Am nächsten Morgen fuhren wir bei Regenwetter los, liessen die Brille von Michael beim Optiker reparieren, ich war beim Friseur, dann aßen wir noch Torte und kauften Schwarzbrot im “Tortenparadies”. Gegen Mittag waren wir wieder in Blumenau, sahen die Gebäude, sprich Fachwerkhäuser, vom größten Oktoberfest außerhalb Deutschlands.
Der Verkehr rund um Blumenau war gigantisch, es gab LKW´s mit 30m Länge.
An der Küste ging es weiter in Richtung Florianopolis. Auf dem Weg gab es undglaublich viele kleine Fabriken, die Bikinis und Badeanzüge herstellten. Bei Regenwetter kamen wir an und suchten uns ein Hotel am Strand in Morros das Pedras mit Vollpension.
Am nächsten Morgen sind wir bei endlich Sonnenschein über die Halbinsel gefahren und haben einen wunderschön gelegenen Campingplatz “Vermehlo” in der Lagoa Barra gefunden und sind dort 6 Tage geblieben.

Schön wars! Aber nun weiter durch wunderschöne Gegenden mit Lagunen, Dünen, Reisfeldern, Wäldern, Hügeln, Dschungel – einfach alles! Nach langem Suchen nach Banco und Platz: Einkaufen – Essen – Ab to Bett!! Abends mal wieder Regen.
Noch vor 8.00 gefrühstückt, Abwasch, Auto gepackt, heiß geduscht und in Richtung Gramado. Auf dem Weg dorthin sehen wir ganz gemeine Ortsviertel mit viel Dreck und wirklich ärmlich. Auf der anderen Seite reiche Viertel in schönen Ecken. Dort hat man sich selbst hinter Gittern eingesperrt. Muß man mögen!? Teilweise sieht die Landschaft wie in Bayern aus, mit Hügeln, Wäldern, Fachwerkhäusern, aber auch wieder mit Lagunen und Dünen. Nachmittags erreichen wir Gramado, wo wir von einem Weihnachtsumzug mit Jingle-Bells empfangen wurden, und das am 13. November bei strahlendem Sonnenschein in T-Shirts und Flip-Flops! Dort kaufte ich einen alten Roman von Utta Danella auf deutsch in einem Secondhand-Buchladen für 2 RS. Abends sind wir dann noch beim Italiener Essen gewesen.
Am nächsten Morgen zog es uns dann wieder zurück an die Küste. Dort haben wir, nachdem wir wohl die schlechteste Straße Brasiliens erwischt hatten, einen einsamen Platz in Mostardas gefunden. Am nächsten Morgen sind wir dann ca. 6 km durch einen Nationalpark zum Strand gefahren. So tolle riesige Dünen und keine Menschenseele! Dafür hat sich die gestrige Mühe gelohnt! Es zog uns aber weiter die ganze Küste runter bei Sonnenschein bis San Jose do Norte. Von dort fuhren wir mit der Fähre nach Rio Grande, und nach einer Kaffeepause durch riesige Sumpfgebiete mit Wasserschweinen, Vogelkolonien, Reisfeldern und Wiesen mit Rindern. Kein Café oder sonst eine Raststätte weit und breit.
Im Dunkeln kamen wir schon nach Chui an die Grenze von Brasilien nach Uruguay. In Chuy übernachteten wir dann ,wieder mal ganz allein, auf einem Campingplatz im Wald.

 

 

 

Nachdem wir am nächsten Morgen noch einmal zurück nach Chui in Brasilien mußten, um Urugayische Pesos beim Cambio zu tauschen und einkaufen waren, ging es dann weiter in Richtung Santa Teresa, einem sehr schön angelegten Nationalpark, in dem wir auch hätten frei übernachten können. Da es aber sonst keine Camper gab und noch alle Service-Einrichtungen wie Supermarkt, Café, Restaurant und die Toilettenhäuschen geschlossen waren, trieb es uns weiter nach La Paloma. Nachts fing es an zu regnen und hörte den ganzen Tag nicht wieder auf. Also packten wir wieder zusammen und fuhren weiter. Punta del Este ist bei Regen auch nicht der Hit. Wir sahen nur Hochhäuser und keine Menschen. Es war halt noch keine Saison. An einer Tankstelle kamen wir dann ins Internet und Michael fiel ein Campingplatz ein, der von Schweizern betrieben werden soll. Dahin waren es nur 35 km. Also nichts wie hin. Wir kamen im Paraiso Suizo in Jaureguiberry bei Heinz und Sylvia bei Regen an. Hier war alles gut, endlich gute sanitäre Anlagen und eine Waschmaschine! Auch waren hier andere Globetrotter zu finden: Lilo und Ralf aus der Schweiz waren schon da und es kamen an den folgenden Tagen noch einige andere wie Raymonde und Thomi , auch aus der Schweiz, Marian und Piet aus Holland, Ulli und auch Tobi und Anja aus Deutschland. Ebenso kamen und gingen noch zwei französische Paare. Da das Wetter besser wurde und endlich die Sonne kam, wir an dem wunderbaren,einsamen Strand spazierengehen und baden konnten, blieben wir dort 10 Tage. Wir saßen abends gemütlich bei Bier und Wein zusammen und tauschten Erfahrungen aus. Es war sehr interessant für uns und hat uns viel Spaß gemacht. Leider hatte der Sturm unsere Markise zerschossen. Heinz meinte, wir könnten Ersatzteile zu ihm schicken lassen und sollten ruhig nochmal losfahren. Was wir dann auch taten. Wir fuhren dann zu den Thermen von Arapay. Dort blieben wir drei Tage, an denen wir ausgiebig mit Helmut und Babs aus Österreich, bzw. Afrika und Rita und Rudi aus Esslingen jeden Abend die Parilla benutzt haben, sogar Pollo auf der Rotisserie. Dazu reichlich Bier und Rotwein. Von Rudi kam dann der Tipp mit der Therme von San Nicanor. Kurz vor Dayman rechts ab 12 km Sandpiste, dann bist du im Paradies. Und wirklich, es war wunderschön. Wir hatten einen Pool mit 38 Grad warmem Wasser ganz allein für uns. Es gefiel uns so gut, sodaß wir eine Woche blieben. Auch die Lufttemperaturen hatten sich mittlerweile auf gute 30 Grad und mehr eingependelt. Leider hatten wir am 6.Dezember eine Ameisenplage im Auto. Nachdem wir den ganzen Tag alles ausgeräumt und geputzt hatten, konnten wir dieser Plage nicht Herr werden. Um 17.00 Uhr abends haben wir dann endlich Ameisengift geholt und versprüht. Leider haben wir damit wohl einen Kurzschluß im Inverter verursacht, der somit seitdem nicht mehr funktionstüchtig ist. Auf der Rückfahrt haben wir Lilo und Ralf in Dayman und Ulli und Rita in Paysandu getroffen. In Santa Ana wurden wir dann von Jens und Irene eingeladen, auf ihrem Grundstück zu übernachten, bevor wir dann wieder zum Paraiso Suizo fuhren. Von unseren Ersatzteilen keine Spur. Wir warteten und blieben nochmal 11 Tage dort, weil auch viel los war. Es war ein Kommen und Gehen. Theresia und Beat aus der Schweiz waren gekommen, Tobi und Anja hat es auch wieder dahin zurückgezogen. Ferner waren noch Tobias und Christiane mit Baby Anna und Marion und Bernd, die Freunde von Raymonde und Thomi angekommen. Wir haben zusammen gegrillt und gegessen, und natürlich Rotwein getrunken. Alle fuhren weg, aber dann kamen Heike und Carsten mit Linus. Inzwischen waren auch Sylvias Eltern Ida und Alfons und auch Reto aus der Schweiz gekommen. Reto hat ein tolles Lomo auf der Parilla gemacht, Renate und Walter haben den Wein spendiert, und ich habe auf Retos Wunsch hin türkischen Kartoffelsalat gemacht. Am nächsten Abend hat Reto uns Fisch serviert, der war auch super. Am nächsten Tag sind wir Richtung Colonia gestartet. Haben zwei Nächte auf einem Campground Parque Brisas übernachtet, wo wir noch die Brasilianer mit ihrem Defender gesprochen haben. Am 22. Dezember sind wir dann mit der Buquebus-Fähre nach Buenos Aires und dann weiter zu Vicky auf den Campo gefahren, wo wir dann mit der Familie Weihnachten gefeiert haben.